Bioenergiedörfer

 

 

 

 

 

Bioenergiedörfer 

Bioenergiedorf Mauenheim

Biogas, moderne Holzenergie, Photovoltaik: Mauenheim ist das erste Dorf in Baden-Württemberg, welches sich strom– und wärmeseitig vollständig aus heimischen erneuerbaren Energien versorgt. Biogas-Abwärme und moderne Holzenergie werden in ein Nahwärmenetz eingespeist und im Ort verteilt. Neben den ökologischen Vorteilen hat das Projekt auch einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fliessen nicht mehr ab, sondern bleiben als Kaufkraft vor Ort.


Biogasanlage, Hackschnitzelheizung und Solarkraftwerk (v.l.n.r)

Die Biogasanlage: 430 kW elektrische Leistung, Stromeinspeisung jährlich ca. 3,5 Mio kWh, Wärmeerzeugung jährlich ca. 300.000 Liter Heizöläquivalent
Die Holzhackschnitzelheizung: 1 MW Leistung, Wärmeerzeugung im Winterhalbjahr ca. 100.000 Liter Heizöläquivalent
Das Nahwärmetz: ca. 4 km Trassenlänge, 67 kirchliche, kommunale und private Gebäude als Anschlussnehmer.
Photovoltaikanlagen: Im Ort sind Solarkraftwerke mit weit über 200 kW Leistung installiert. Diese liefern jährlich über 200.000 kWh sauberen Strom ins Netz. Zusammen mit der Stromeinspeisung der Biogasanlage wird etwa das neunfache des Mauenheimer Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen bereit gestellt.

Detaillierte Infos finden Sie unter: www.bioenergiedorf-mauenheim.de

Bioenergiedorf Lippertsreute

In Lippertsreute (bei Überlingen, Landkreis Bodenseekreis) wurde das zweite baden-württembergische Bioenergiedorf realisiert. Wärme eines Biogas-BHKW sowie aus mehreren Hackschnitzel-Kesseln wird über ein rund 4 km langes Wärmenetz an die rund 60 angeschlossenen kommunalen, kirchlichen und privaten Gebäude geliefert. Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie die zahlreichen PV-Anlagen decken den Strombedarf des Ortes bilanziell ab. Die erste Wärmelieferung war im September 2008.



Detaillierte Infos finden Sie unter
www.bioenergiedorf-lippertsreute.de/

Bioenergiedorf Schlatt

In Schlatt am Randen (bei Hilzingen, Lkr. Konstanz) werden rund 90 Gebäude über ein 5 km langes Wärmenetz mit Abwärme einer Biogasanlage (und zusätzlich im Winterhalbjahr) mit Wärme aus 2 großen Hackschnitzelkesseln versorgt. Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen im Ort entspricht etwa dem vierfachen des Strombedarfs des Ortes. Die erste Wärmelieferung war im Herbst 2009.



Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-schlatt.de


Bioenergiedorf Randegg

In Randegg (bei Gottmadingen, Lkr. Konstanz) werden rund 145 Gebäude über ein rund 7 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzel- sowie einem Holzpelletskessel versorgt. Die erste Wärmelieferung war im Herbst 2009.



Detaillierte Infos finden Sie unter
www.bioenergiedorf-randegg.de


In Lautenbach (bei Herdwangen, Lkr. Sigmaringen) werden seit Herbst 2010 die rund 300 Bewohner der Dorfgemeinschaft Lautenbach, welche Heimat für seelenpflegebedürftige Menschen ist, über ein rund 1,7 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzelkessel sowie Abwärme aus einem Biogas-BHKW versorgt. 
Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen (> 400 kW) entspricht etwa dem zehnfachen des Strombedarfs des Ortes.

Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-lautenbach.de


In Weiterdingen (bei Hilzingen, Lkr. Konstanz) werden seit Herbst 2011 rund 130 Gebäude, darunter alle kommunalen über ein ca. 6 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzelkessel sowie Abwärme aus einem Biogas-BHKW versorgt. Baubeginn war im März 2011. Das sechste Bioenergiedorf von solarcomplex! Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen im Ort entspricht etwa dem vierfachen des Strombedarfs des Ortes.

Detailliert Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-weiterdingen.de


Außerdem wurde das gleiche Grundkonzept (Biogas-Abwärme, Holzhackschnitzel, Wärmenetz) 2011 erstmals in einer Kleinstadt, nämlich in Messkirch (Lkr. Sigmaringen) verwirklicht. Versorgt werden rund 60 Gebäude, darunter auch Großverbraucher wie Rathaus, Schulzentrum, Volksbank und ein Möbelhaus.   

Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergie-messkirch.de


2012 wird in Büsingen (Lkr. Konstanz) das nächste große regenerative Wärmenetz gebaut, erstmals unter Einbindung einer großen solarthermischen Anlage mit rund 1.000 Quadratmeter Kollektorfläche. Versorgt werden rund 100 Gebäude, darunter auch Großverbraucher wie das Rathaus, das Restaurant "Rheinmühle" und die sogenannte Bibelschule.  

www.bioenergiedorf-buesingen.de


solarcomplex arbeitet derzeit mit einer Taktzahl von zwei großen regenerativen Wärmenetzen pro Jahr.
2010 wurde in Lautenbach ein weiteres regeneratives Wärmenetz in Betrieb genommen, und auch für 2011 und 2012 sind Projekte in Vorplanung. Mittelfristig wird das Tempo zum Umbau der Energieversorgung gesteigert werden.

Neben den ökologischen Vorteilen haben regenerative Wärmenetze auch einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fließen nicht mehr ab, sondern bleiben als Kaufkraft vor Ort.

 

 
 
 
     
 
solarcomplex AG, Ekkehardstrasse 10, D - 78224 Singen, Tel. 07731 - 8274-0
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